Rafting 2004

[Im Kley] [Wassersport] [Rafting 2004] [Kanu 2003]

 

Text und Fotos von Lutz Risse!

Hohenlimburg. (luz) Stürzten sich am Wochenende noch die Kanuten in die Fluten des Wildwasserparks Hohenlimburgs, waren am gestrigen Donnerstag 18 Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Im Kley” am Paddel.
Allerdings hatten die Steppkes nicht etwa in einem Canadier oder Kajak Platz genommen. „Rafting” in einem Schlauchbot war nämlich der krönende Abschluss einer Projektwoche an der Grundschule.
Im Rahmen dieser Projektwoche galt es, sich mit den vier Elementen „Feuer”, „Wasser”, „Luft” und „Erde” zu beschäftigen. Während die anderen Schüler in und um die Klassenräume Experimente durchführten, beschäftigte sich die „Crew” von Sportlehrerin Gaby Heikaus mit „Wasser”.
Am Montag wurde zunächst einmal im Freibad Henkhausen mit dem Kanu Ein- und Aussteigen sowie auch das Kentern, die berühmte „Eskimorolle”, geübt. Etwas mulmig wurde den Kids zumute, als es dann einen Tag später auf das Flachwasser vor der Kanustrecke ging. „Die Kinder konnten dann den Grund nicht mehr sehen”, so Gaby Heikaus.
Endlich war der große Tag da, als endlich „Wildwasser-Luft” geschnuppert werden konnte. Kanu-Ikone Siegfried Schulte sowie Horst Hildebrandt gaben zunächst am Ufer die nötigen Instruktionen, wie man sich im Schlauchboot zu verhalten hat.
Sichtlich nervös folgten die Schüler den Worten, aber als es dann endlich losging, gaben auch die „Zitterhändchen” endlich Ruhe. Hildebrandt und Schulte steuerten das Boot durch die Strecke, die Kids gaben mit ihren Paddeln kräftig Schwung. Nach drei Minuten jedoch war der Spaß schon vorbei.
„Das war klasse”, jubelte Nick (9), als er nach der „Ziellinie” aus dem Boot hüpfte. Andrea (10) hätte lieber etwas mehr „Wildwasser” gehabt, im Flachstück wurde es ihr etwas langweilig. Trocken antwortete Sebastian (10) auf die Frage, wie die „Rafting-Tour” unter der Stennertbrücke denn verlaufen ist: „Nass!”